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Kurzliner

Viele Kanäle stammen noch aus dem letzten Jahrhundert und sind damit entsprechend alt und zugesetzt. Auch die Einleitung immer aggressiverer Abwässer richtet zum Teil verheerende Schäden an den Leitungen an. Bei der Kurzliner-Rohrsanierung kann eine punktuelle oder komplette Sanierung des Kanals durchgeführt werden.

Bei diesem Verfahren wird mit einem 2-Komponenten Epoxidharz getränktes Glasfaserlaminat an die entsprechende Schadstelle gebracht und dort unter Druck an die Rohrwandung gepresst. Dadurch werden Schäden, wie zum Beispiel Muffenversatz, fehlendes Wandungsteil, Vertikal- oder Axialriss, unter der Erdoberfläche behoben.

 

Inliner

Das Inliner-Verfahren ermöglicht die Sanierung einer langen Strecke in einem Durchgang.

Hierzu wird ein kompletter Schlauch in den Kanal eingebracht, der Anfangs- und Endpunkt festgelegt und dann der komplette Kanal saniert. Auf diese Weise werden alle Schäden in einem Arbeitsgang abgedeckt. Allerdings ist die Nutzung des Kanals während der Aushärtephase für mindestens 8 Stunden nicht möglich. 

Die Beschaffenheit des Inliners ist so konzipiert, dass er extremen Belastungen standhält. Deshalb kann dieser auch in Kanälen eingesetzt werden, die aggressive Flüssigkeiten transportieren.

Abzweige und Stutzen

Ein neues Verfahren ermöglicht die grabenlose Sanierung von Stutzen und Abzweigen in Grund- und Fallleitungen. Defekte Stutzen und Abzweige mussten bisher in offener Bauweise saniert werden. Vor allem in Räumen wie Küche oder Bad war das ärgerlich, denn der Fliesenspiegel musste dabei zwangsläufig Schaden nehmen. Doch das spezielle epros®DRAIN LCR-B-Verfahren ermöglicht die Sanierung dieser heiklen Bereiche ohne das Aufbrechen von Wand oder Fußboden!